DER ABSOLUTE RUPERTI-WAHNSINN

Oiso bitte ... was soll denn des ? 

Die (fast) wahre Geschichte der Ruperti-Blosn

Die Karriere der Ruperti-Blosn! Es war ein langer und anstrengender Weg bis sechs wackere Burschen aus dem bayerischen Rupertiwinkel zu Weltstars der Unterhaltungsmusik reiften. Ihre musikalischen Fähigkeiten haben sie nicht von irgendwoher gestohlen. Sie wurden ihnen von ihren Urgroßvätern vererbt, die als "Die Ruperti-Vots" ("Vot" ist ein altbayrischer Name für Vater) weit über die Gaugrenzen hinaus bekannt und berühmt-berüchtigt (natürlich nur im positiven musikalischen Sinne) waren. Der Original-Vot "Janosch" ist trotz seines hohen Greisenalters immer noch aktiv dabei und spielt jetzt Bariton und E-Bass, da er die schwere Tuba nicht mehr tragen kann. Auf der Bühne wird er nach jedem Prosit mit dem ehrbaren Ausruf "Prost Opa" vom Publikum bewundert.

Es begann an einem heißen Augustabend und fünf Musikanten aus der volkstümlichen Unterhaltungsszene zogen ihr "leichtes Biergewand" - das sogenannte "Ziegelgewand" - an und machten sich auf den Weg zu musizieren. Ihre Namen waren Konrad der "Pünktliche", Thomas der "Schüchterne", Anton der "Stille", Uli der "Zupfer" und Willi der "Rentner". Sie saßen sich in einem Biergarten zusammen und spielten lustig auf, als plötzlich unter dem Tisch aus dem Nichts eine Hand sich erhob! Aus dem feinkörnigen Kies des Biergartens erklang ein zarte Stimme: "Seid nicht verdrossen, heute wird gegossen" und ein Grie (bekannt als "Der Schlucker") kroch hervor. In dieser Besetzung sollten sie zu Weltruhm gelangen. 

Das sind sie nun, diese Helden der Musikgeschichte, die in einem Zug genannt werden können mit den "Beatles", den "Rolling Stones", den "Kern Buam" sowie den "Original Oberkrainern"

Die Geschichte vom "Kleinen Grie"

Es war einmal... hoch droben im Waginger Hochgebirge. Dorte lebte ein kleines Grie. Das Grie war so alleine, dass es eines Tages sagte: "Freunde, ja heute feiern wir". Und so fuhr das kleine Grie "Über den Loiblpass" herunter und suchte Gleichgesinnte. Als er "Auf der Autobahn" daherkam, traf das kleine Grie plötzlich einen Jungen der nach dem "Burschenfest am Irschenberg" vergessen worden war und einsam mit seiner Gitarre "I bin halt a Lump" spielte. Dieser Junge hieß Ulla und er sagte, daß er ein "Morgenmuffel" sei und deshalb immer lang fort gehe, solange "ihm der Wind sein Lied bringt". Er kenne deshalb auch den "Paul und seinen Gaul" und einen "Klarinetten-Muckl" der immer spielen würde. So kamen sie zum Pfeffei, der sagte: "Es ist so schön ein Musikant zu sein" aber er müsse noch schnell zur "Feuerwehr(-Polka)" und dann komme er mit.

So waren sie zu dritt und als sie Schrodei sahen rief Pfeffei: "Hey! Barbariba", spiel mit uns mit! Und Schrodei sagte: "Ich muss noch schnell mein "Rangerl" waschen, weil ich schon wieder zu spät drann bin, außerdem "Mussi - auf´s Klo - Nann" aber ich bin dabei mit meiner Trompete!". Das hörte Tschackei, der "uns gerade eins spielte". Tschackeis Freundin "Marina" war nicht begeistert von den Musikanten und sagte: "Du depperter Bua", gehst nicht mit. Doch Tschackei sagte: "He! Lippei!", ich muß noch schnell ins "Gradnertal" und dann werde ich mit "Slowenischen Bauern tanzen". Nun sagten sich diese fünf stolzen Musikanten "Dir zum Gruß" und ziehen aus "Mein Heimatland" mit den "Kitzbühler Standschützen" jetzt "In die weite Welt" und "Grüßen die Spielmänner" wenn wir sie "Durch den Strudengau" treffen. Aber nur wenn der "Rainer, der (M)Arsch" nicht mitgeht.

Und so fingen sie zu musizieren an. Doch als sie zur Bühne kamen saß dort ein alter Vot, ein "Hubert", der auf den Namen "Janosch" hört. Dieser saß auf der Bühne und sagte, dass er nur spielen würde, wenn alle die Trachtenstrümpfe ´raufziehen und eine "Weckruf-Polka" bei der "alten Lena" spielen würden, die "Im Lärchenwald" zu Hause ist. Und so nannten sich diese fünf Musiker und ein Ziacherer "Ruperti-Blosn" und waren "Oiwei lustig, frisch und durstig"!